Das Forschungsprojekt «Health 2040» verfolgt das Ziel, ein innovatives Modell der ambulanten Grundversorgung zu entwickeln, das die Bedürfnisse der Bevölkerung nachhaltig adressiert. Unter Einbezug von mehr als 50 Akteuren aus dem Gesundheitswesen wurde in einem Ko-Kreationsprozess ein Aktionsplan mit einer gemeinsamen Vision sowie drei prioritären Handlungsfeldern erarbeitet: Netzversorgung, Koordination und Navigation sowie Niederschwelliger Zugang. AstraZeneca Schweiz war als Vertreterin der Pharmaindustrie am Ko-Kreationsprozess beteiligt – mit der Ambition, einen positiven Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Schweizer Gesundheitssystems zu leisten.
Die ambulante Grundversorgung in der Schweiz steht unter anderem aufgrund des demografischen Wandels, steigendem Kostendruck und Fachkräftemangel vor erheblichen Herausforderungen. Das Forschungsprojekt «Health2040» der Universität Luzern und Interface Politikstudien Forschung Beratung AG hat eine konkrete Vision entwickelt, welche den Stakeholdern im Schweizer Gesundheitssystem Orientierung bietet, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Sie zeigt auf, wie ambulante Versorgungsstrukturen durch einen integrierten, interprofessionellen Ansatz nachhaltig gestaltet werden können. In Zusammenarbeit mit über 50 Personen aus dem Gesundheitswesen, dem Sozialbereich und der Zivilgesellschaft wurde ein Aktionsplan entwickelt, der das «Gesundheitsnetz für alle – pour tous – per tutti» als Vision einer zukunftsfähigen Versorgung beschreibt.
Soziale und medizinische Aspekte werden vereint
Der Aktionsplan sieht die zielgerichtete Weiterentwicklung von medizinischen, psychologischen sowie sozialen Angeboten vor – aufbauend auf bestehenden Initiativen und wissenschaftlich fundiert. Er definiert für jedes Handlungsfeld eine angestrebte Vision, benennt Erfolgsfaktoren formuliert spezifische Massnahmen und verweist auf Praxisbeispiele. Dr. Sarah Mantwill, Forschungsmanagerin im Swiss Learning Health System an der Universität Luzern, ist überzeugt: «Im Dialog lassen sich Hürden überwinden und gemeinsame Lösungen für die Zukunft entwickeln. Der Austausch zwischen den Beteiligten fördert gegenseitiges Verständnis, schafft Vertrauen und ebnet den Weg für nachhaltige Lösungen für Patient:innen wie für das gesamte Gesundheitssystem.»
Engagiert für ein nachhaltiges Gesundheitswesen
AstraZeneca Schweiz ist als Vertreterin der Pharmaindustrie am Forschungsprojekt beteiligt – aus Überzeugung, einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung der Gesundheitsversorgung leisten zu können. «Der Zugang zu medizinischen Behandlungen ist für viele Patient:innen unzureichend und eine rechtzeitige Diagnose, Behandlung oder medizinische Überweisung gestaltet sich nach wie vor herausfordernd. Die Vision «Gesundheitsnetz für alle – pour tous – per tutti» bietet eine grosse Chance, zentrale Akteure zu vernetzen und dadurch die Versorgung effizienter zu gestalten,» betont Yésica Hernandez-Brichis, Medical Director AstraZeneca Schweiz.
Die drei verschiedenen Handlungsfelder im Überblick
Die im Ko-Kreationsprozess erarbeitenden Handlungsfelder bilden die Grundlage für ein Gesundheitsnetz, das die Bedürfnisse einer sich wandelnden Gesellschaft abdeckt. Die Netzversorgung fokussiert auf die interprofessionelle Zusammenarbeit von Leistungserbringenden aus dem gesundheitlichen, sozialen und zivilgesellschaftlichen Bereich. Durch die flexible Zusammensetzung des Netzwerks wird eine patientenzentrierte, ganzheitliche Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsversorgung ermöglicht.
Das Handlungsfeld Koordination und Navigation fokussiert auf die Abstimmung der Leistungserbringenden und soll sicherstellen, dass sich alle Beteiligten zurechtfinden. Spezielle Koordinationspersonen bieten bei Bedarf Unterstützung, und eine gemeinsame sichere Datenplattform ermöglicht eine koordinierte Gesundheitsförderung. «Unsere Expertise ist in verschiedenen Bereichen von Bedeutung. So können wir beispielsweise zu einer verbesserten Koordination im Bereich der Medikation beitragen, indem wir die Einführung leitliniengerechte medikamentöser Therapien (GDMT) fördern. Zudem können wir mitwirken, die Versorgungsqualität zu verbessern und das Gesundheitssystem zukunftsfähig zu gestalten», erklärt Dr. med. Thomas Campbell-James, Evidence Generation Manager, AstraZeneca Schweiz, der im Projektteam aktiv mitwirkt.
Schliesslich strebt das «Gesundheitsnetz für alle» einen niederschwelligen Zugang an, der sich an der Lebenswelt der Menschen orientiert. Neben einer App, die leicht verständliche Informationen zur Kontaktaufnahme, zu Gesundheitsangeboten und -themen bereitstellt, sollen auch andere, einfach zugängliche Formate und Unterstützungsstrukturen entwickelt werden, die den Bedürfnissen der verschiedenen Zielgruppen gerecht werden. Dazu gehören insbesondere zivilgesellschaftliche Begegnungsorte, welche wohnortsnahe und persönliche Kontakte ermöglichen.
Eine nachhaltige, finanzierbare Gesundheitsversorgung sicherstellen
AstraZeneca Schweiz ist überzeugt, dass der Aktionsplan «Health 2040» ein effizienter Schritt ist, um die Basis für eine qualitativ hochwertige, nachhaltige und finanzierbare Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Durch die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure und die Fokussierung auf die Bedürfnisse der Menschen kann das Gesundheitssystem ganzheitlich zukunftsfähig gestaltet werden – ein Ziel, das AstraZeneca aktiv mitgestalten will.
Medienkontakt
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Barbara Hess, Corporate Communications Lead, AstraZeneca Switzerland
AstraZeneca in der Schweiz
AstraZeneca ist ein globales, forschungsorientiertes, biopharmazeutisches Unternehmen, das seit fast 50 Jahren in der Schweiz tätig ist und zu den zehn umsatzstärksten Pharmafirmen des Landes zählt. AstraZeneca erforscht, entwickelt und vertreibt verschreibungspflichtige Medikamente vorranging in den Bereichen Onkologie, Herz-Kreislauf, Nieren und Stoffwechsel, Atemwege und Immunologie sowie seltene Erkrankungen. Über 285 Mitarbeitende in der Schweiz setzen sich dafür ein, das Leben der Patient:innen mit innovativen Therapien zu verbessern und einen positiven Beitrag zum Gesundheitssystem, für die Gesellschaft und den Planeten zu leisten. Aktuell werden in der Schweiz über 230'000 Personen mit einem Medikament von AstraZeneca behandelt. Bis 2026 erwartet das Unternehmen die Zulassung von über 35 neuen Therapien. AstraZeneca bekennt sich klar zu einer Arbeitsumgebung, die auf Respekt und Akzeptanz basiert. So wurde das Unternehmen 2024 zum sechsten Mal in Folge als «Great Place to Work» ausgezeichnet und trägt das «Swiss LGBTI-Label». Bis im Jahr 2030 will AstraZeneca CO2-negativ sein.
Mehr Informationen zu AstraZeneca Schweiz: www.astrazeneca.ch