Mika: Mittels App die Krebs-Behandlung optimieren

Das Berliner HealthTech Start-up Mika und die Allianz von AstraZeneca und Daiichi Sankyo kooperieren, um die Behandlung von Brustkrebs zu verbessern. Die Mika-App unterstützt Patientinnen und Patienten mit täglichem Symptom-Monitoring, psychologisch orientierten Coaching-Kursen und KI-gestützten, personalisierten Empfehlungen. Damit hilft die App Betroffenen, aktiv an ihrer Behandlung mitzuwirken und wieder mehr Lebensqualität zu erfahren. Das Pilotprojekt läuft in der Schweiz seit April 2024 und wird von der Organisation EUROPA DONNA Schweiz sowie der Krebsliga unterstützt. Auch in verschiedenen Schweizer Kliniken wird Mika therapiebegleitend zum Einsatz kommen.



Mika ist ein evidenzbasiertes digitales Therapeutikum, welches in Deutschland und Grossbritannien bereits mehr als 100’000 Menschen mit Krebs begleitet und ihre Therapie optimiert hat. Sie ist als validierte Krebsbehandlungsplattform in der Klasse IIa der EU-Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation, MDR) zertifiziert. In einer Pilotphase kommt die App zunächst in ausgewählten Kliniken in der Deutschschweiz zum Einsatz. Später soll das Projekt ausgeweitet werden und mittelfristig auch die französisch- und italienischsprachigen Regionen der Schweiz einbeziehen. Schliesslich wird die App künftig auch in anderen Therapiegebieten eingesetzt werden können.

Mittels wissenschaftlich erprobter Methoden und Techniken des Therapiemanagements in Kombination mit innovativen Machine Learning Technologien ermöglicht Mika Menschen mit Krebs mehr Lebensqualität und fördert die bestmöglichen Therapieergebnisse. Die App bietet umfangreiche Informationen zu Themen wie Ernährung, Bewegung, Achtsamkeit und finanziellen Fragen und wirkt als digitales Therapeutikum bei depressiven Verstimmungen und Erschöpfung. In einer randomisierten klinischen Studie verringerte sich depressive Verstimmung im Vergleich zur Kontrollgruppe um 42 Prozent, chronische Erschöpfung ging um 23 Prozent zurück.1

 

Kooperation zur ganzheitlichen Betreuung von Patientinnen und Patienten

Die Partnerschaft zwischen Mika und der Allianz AstraZeneca und Daiichi Sankyo zeigt, wie digitale Lösungen und pharmazeutische Entwicklungen Hand in Hand gehen, um das Leben von Patient:innen zu verbessern. Schon der Projektname des Piloten «UNITE» verdeutlicht, wie wichtig ein Zusammenschluss verschiedener Akteure bei der Etablierung von digitalen Therapeutika ist. Ein Expertengremium half, Mika für die Schweiz zu optimieren. Die beiden Patientenorganisationen, EUROPA DONNA Schweiz und die Krebsliga, empfehlen das Tool als Teil ihres Angebots an ihre Mitglieder. 

Denn wir wissen, auch wenn die Behandlung von Brustkrebs in den vergangenen 50 Jahren grosse Fortschritte gemacht hat,2 so ist Brustkrebs nach wie vor eine der häufigsten Krebserkrankungen: mehr als 6’000 Frauen in der Schweiz erhalten im Laufe eines Jahres die Diagnose. Auch Männer sind betroffen (rund 50 in der Schweiz).3


Adam Nosal
Leiter Onkologie bei AstraZeneca Schweiz

Dr. Gandolf Finke
Mika-Gründer und -Geschäftsführer

Giuseppe Grossi
Country Manager von Daiichi Sankyo Schweiz 


«Über die Zusammenarbeit mit AstraZeneca und Daiichi Sankyo freuen wir uns sehr», sagt Dr. Gandolf Finke, Mika-Gründer und -Geschäftsführer. «Die Kombination aus evidenzbasierter digitaler Unterstützung und innovativer Arzneimittelforschung ist ein grosser Schritt, um die positiven Entwicklungen in der Krebsbehandlung weiter zu verbessern und die Überlebenschancen zu erhöhen.»

Adam Nosal, Leiter Onkologie bei AstraZeneca Schweiz erklärt: «Digitale Therapien werden immer wichtiger in der modernen Krebs-Behandlung. Die Partnerschaft mit Mika schafft die Grundlage zu einer ganzheitlichen Betreuung von Menschen mit Krebs. Zudem sind die digitalen Ergebnisse und Erfahrungen, welch die App liefert, wichtige Indikatoren, um die Therapieoptionen weiter zu verbessern.» 

Giuseppe Grossi, Country Manager von Daiichi Sankyo Schweiz erklärt: «Als Unternehmen, welches das Wohl der Patient:innen in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten stellt, freuen wir uns sehr über die Partnerschaft mit Mika. In der heutigen digitalen Welt wird es immer wichtiger, innovative Lösungen zu fördern, um die Lebensqualität von Menschen mit Krebs zu verbessern und damit auch bessere Behandlungsergebnisse zu erzielen. Die Unterstützung der Mika-App ist ein konkretes Beispiel für den Fortschritt, den wir in der Krebsbehandlung und darüber hinaus fördern möchten.» 


Über die Mika-App

Mika ist eine App-basierte Plattform, die das Ziel verfolgt, Menschen mit einer Krebserkrankung gezielt und umfassend mithilfe digitaler Technologie zu unterstützen. Durch wissenschaftlich erprobte Methoden und Techniken des Therapiemanagements hilft das Digitale Therapeutikum (DTx) Betroffenen, aktiv an ihrer Behandlung mitzuwirken und wieder mehr Lebensqualität zu erfahren. 

Dazu kombiniert Mika innovative Machine Learning Technologien mit einer multimedialen Wissensdatenbank streng geprüfter Inhalte, wie zum Beispiel Ernährungstipps, Bewegungsübungen oder Achtsamkeitstrainings. Die evidenzbasierten Inhalte wurden in Zusammenarbeit mit führenden onkologischen Forschungseinrichtungen und Tumorzentren wie der Berliner Charité und dem Universitätsklinikum Leipzig entwickelt. Mika ist als Medizinprodukt der Klasse IIa der EU-Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation, MDR) als validierte Krebsbehandlungsplattform zertifiziert. 

Fosanis, das Digital Health Unternehmen hinter Mika, wurde 2017 von Dr. Gandolf Finke und Dr. Jan Simon Raue in Berlin gegründet und schloss 2022 eine Series-A-Finanzierungsrunde von mehr als 10 Millionen Euro ab. Nachdem bereits Zehntausende von Patientinnen und Patienten in Deutschland und Grossbritannien die kostenfreie DTx-Plattform begleitend zur Krebstherapie genutzt haben, baut das Team mit 50 Expertinnen und Experten sein Wachstum im globalen Healthtech-Markt weiter aus. 

Weitere Informationen: ch.mika.health

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Medienkontakt

Tel. +41 (0)41 725 75 75; media.switzerland@astrazeneca.com
Christian Bitschnau, Corporate Affairs Director, AstraZeneca Switzerland

 

AstraZeneca in der Schweiz

AstraZeneca ist ein britisches Pharmaunternehmen und seit fast 50 Jahren in der Schweiz tätig. Das Unternehmen gehört zu den zehn umsatzstärksten Pharmafirmen der Schweiz und ist in folgenden Therapiebereichen tätig: Onkologie, Atemwegserkrankungen und Immunologie, Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselkrankheiten sowie Impfstoffe und Immuntherapien, zu denen auch Medikamente zur Bekämpfung von Covid-19 gehören. Oberstes Ziel der über 285 Mitarbeitenden ist es, neue Medikamente so schnell wie möglich betroffenen Patient:innen zur Verfügung zu stellen. In der Schweiz werden über 230’000 Personen mit einem Medikament von AstraZeneca behandelt. Bis 2026 erwartet das Unternehmen die Zulassung von über 35 neuen Therapien. AstraZeneca setzt sich zum Ziel, das Schweizer Gesundheitssystem nachhaltiger und widerstandsfähiger zu machen. Um ihren Beitrag für einem gesunden Planeten und gesunde Menschen zu leisten, arbeitet die Firma unermüdlich daran, CO2-Emissionen und Abfall zu reduzieren. Sie hat sich daher zum Ziel gesetzt, bis im Jahr 2030 CO2-negativ zu werden.

Mehr Informationen zu AstraZeneca Schweiz: www.astrazeneca.ch

 

Über Daiichi Sankyo

Daiichi Sankyo ist ein innovatives globales Gesundheitsunternehmen, das zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beiträgt. Das Unternehmen erforscht, entwickelt und liefert neue Standards in der Gesundheitsversorgung, um die Lebensqualität der Menschen weltweit zu verbessern. Mit mehr als 120 Jahren Erfahrung nutzt Daiichi Sankyo seine erstklassige Forschung und Technologie, um neue Behandlungsmethoden und innovative Medikamente für Menschen mit Krebs, Herz-Kreislauf- und anderen Erkrankungen zu entwickeln, für die es bisher nur unzureichende oder keine Behandlungsmöglichkeiten gibt.


Referenzen

1 J. Wolff, J. Stupin, J. Olschewski et al (2023): Digital therapeutic to improve cancer-related well-being: a pilot randomized controlled trial. International Journal of Gynecologic Cancer, doi: 10.1136/ijgc-2023-004304

2 https:/www.cancerresearchuk.org/sites/default/files/state_of_the_nation_april_2019.pdf

3 https://www.krebsliga.ch/ueber-krebs/frueherkennung/brustkrebs

 

CH/ADC/04/24/0019_04/2024